Ascherslebener Mietspiegelrechner
Einfacher Mietspiegel 2026/2027 · gültig ab 01.01.2026
1. Wohnung
Die amtlichen Klassen überschneiden sich an dieser Grenze. Der Rechner trifft deshalb keine unbelegte automatische Wahl.
Der Mietspiegel gilt für Wohnungen in Zwei- und Mehrfamilienhäusern im Stadtgebiet. Ausgenommen sind unter anderem Dienst- und Werkswohnungen, selbst genutzter, gewerblich oder preisgebunden vermieteter Wohnraum sowie bestimmte möblierte Wohnungen und Wohnraum in Heimen.
2. Auswertung der amtlichen Mietwerttabelle
Wohnfläche und Baujahr bestimmen das Tabellenfeld. Auch bei komplett sanierten Gebäuden bleibt das tatsächliche Baujahr maßgeblich.
3. Hinweise für den oberen Spannenbereich
Die Stadt beziffert diese Kriterien nicht. Sie erscheinen nur als Prüfhinweise und verändern den Tendenzwert nicht.
4. Hinweise für den unteren Spannenbereich
Auch diese Kriterien sind nicht mit einem festen Betrag oder Prozentsatz veröffentlicht.
5. Wohnlage und besondere Umstände
Die veröffentlichten Spannen beziehen sich auf eine mittlere Normalwohnlage ohne besondere Vor- oder Nachteile. Für abweichende Wohnlagen nennt die Stadt keine Rechenwerte.
Ergebnis: durchschnittliche Nettokaltmiete
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Aschersleben.
Garagen, Kfz-Stellplätze und Nebenleistungen wie Einbauküchen sind nicht enthalten. Die Spannenposition ist anhand der unbezifferten Kriterien im Einzelfall zu prüfen; der Rechner erfindet dafür keine Rechenwerte.
Recherchestand: 13.08.2026. Alle Angaben ohne Gewähr; Quelle: Mietspiegel 2026/2027 der Stadt Aschersleben.
Mietspiegel Aschersleben 2026/2027: Tendenzwert und Spanne einordnen
Der Mietspiegel Aschersleben 2026/2027 ordnet Wohnungen nach Wohnfläche und Gebäudealter ein. Jedes Tabellenfeld nennt einen Tendenzwert und eine eigene Mietpreisspanne. Der Rechner oben übernimmt diese veröffentlichten Werte, rechnet sie auf die tatsächliche Wohnfläche hoch und kennzeichnet Merkmale, die Sie bei der Einordnung prüfen sollten.
Ist der Ascherslebener Mietspiegel einfach oder qualifiziert?
Aschersleben veröffentlicht einen einfachen Mietspiegel nach § 558c BGB. Eine vom Oberbürgermeister berufene Arbeitsgruppe hat ihn einvernehmlich vereinbart. Beteiligt waren Mieter- und Vermietervertretungen, Wohnungsunternehmen, private Vermieter und die Stadt. Die Ausgabe gilt seit dem 1. Januar 2026; ein gesondertes Enddatum nennt die Broschüre nicht.
Erfasst werden Wohnungen in Zwei- und Mehrfamilienhäusern im Stadtgebiet. Ausgenommen sind unter anderem preisgebundene Wohnungen, Dienst- und Werkswohnungen, Heime, gewerblich genutzter Wohnraum sowie bestimmte möblierte Mietverhältnisse. Die Tabellenwerte sind monatliche Nettokaltmieten je Quadratmeter. Betriebskosten, Garagen, Stellplätze und Nebenleistungen wie Einbauküchen gehören nicht dazu.
Wie findet man das passende Tabellenfeld?
Vier Wohnflächenklassen treffen auf fünf Baualtersklassen und ergeben 20 Mietwertfelder. Die Größen reichen von bis zu 40 Quadratmetern bis über 90 Quadratmeter. Beim Baualter unterscheidet die Tabelle Gebäude bis 1949, von 1950 bis 1969, von 1970 bis 1990, von 1991 bis 2012 und ab 2013.
Die amtlichen Größenbezeichnungen überschneiden sich bei exakt 40 und 60 Quadratmetern. Deshalb verlangt der Rechner dort eine bewusste Auswahl der veröffentlichten Klasse. Für 40 Quadratmeter und Baujahr 1980 nennt die kleinere Klasse beispielsweise 5,65 Euro, die Klasse 40 bis 60 Quadratmeter dagegen 4,90 Euro je Quadratmeter.
Wie wirken Ausstattung, Sanierung und Wohnlage?
Diese Merkmale helfen bei der qualitativen Einordnung, verändern den Rechenwert aber nicht automatisch. Ab Baujahr 1950 steht der Tendenzwert für eine Standardausstattung mit abgeschlossener Wohnung, Innen-WC, Bad oder Dusche und Sammelheizung. Bessere Ausstattung oder ein guter energetischer Zustand können für den oberen, Nachteile für den unteren Spannenbereich sprechen.
Auch ein komplett saniertes Gebäude bleibt in der Klasse seines tatsächlichen Baujahres. Der Rechner verschiebt es daher nicht in eine jüngere Kategorie. Maßgeblich ist außerdem die vom Vermieter gestellte Ausstattung; vom Mieter selbst finanzierte Verbesserungen bleiben außer Betracht.
Was sagt das Ergebnis über die konkrete Miete aus?
Das Ergebnis liefert einen nachvollziehbaren Vergleichswert, aber keine automatische rechtliche Entscheidung. Für 75 Quadratmeter und Baujahr 1980 beträgt der Tendenzwert 5,20 Euro je Quadratmeter. Daraus entstehen 390,00 Euro monatlich; die veröffentlichte Spanne von 4,00 bis 10,80 Euro entspricht 300,00 bis 810,00 Euro.
Die ungewöhnlich breite Spanne macht die Prüfung der tatsächlichen Wohnung besonders wichtig. Eine Miete innerhalb dieser Grenzen ist nicht allein deshalb zulässig. Ebenso beweist eine Abweichung noch nicht ohne Weiteres, dass eine Vertragsmiete oder ein Mieterhöhungsverlangen unwirksam ist.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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