Biberacher Mietspiegelrechner
Einfacher Mietspiegel für Biberach an der Riß einschließlich Teilorte · Stand März 2026
1. Wohnung
Die amtliche Tabelle führt das Jahr 2013 in beiden Klassen. Der Rechner ordnet es deshalb nicht eigenmächtig zu.
Der Mietspiegel gilt für nicht preisgebundenen Wohnraum in Biberach einschließlich der Teilorte. Er ist nicht anwendbar auf Sozialwohnungen, möblierte Wohnungen und möblierte Einzelzimmer.
2. Abweichungen von der Standardausstattung
Die Beträge wechseln amtlich mit den Altersgruppen bis 1968, 1969–1984, 1985–2000 und ab 2001.
3. Zusatzausstattung
4. Energetische Sanierung und PV-Anlagen
Die Beträge wechseln amtlich mit den Altersgruppen bis 1976, 1977–1994, 1995–2007 und ab 2008. Leere amtliche Tabellenfelder werden gesperrt.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Biberach.
Zur transparenten Darstellung überträgt der Rechner die saldierte prozentuale Korrektur gleichermaßen auf Mittelwert und Bandbreitengrenzen. Garagen und Stellplätze sind nicht Bestandteil der Wohnungsmiete und werden nicht eingerechnet.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quelle: Mietspiegel der Stadt Biberach, Stand März 2026.
Mietspiegel Biberach 2026: Wie werden Tabellenwerte angepasst?
Der Mietspiegel Biberach 2026 ordnet eine Wohnung zuerst nach Baujahr und Wohnlage ein. Danach verändern prozentuale Werte für Ausstattung, energetische Sanierung, Größe und Wohnart den Tabellenwert samt Bandbreite. Die Ausgabe gilt für Biberach an der Riß einschließlich der Teilorte.
Welche rechtliche Einordnung hat der Biberacher Mietspiegel?
Er ist ein einfacher Mietspiegel nach § 558c BGB, Stand März 2026. Erstellt wurde er gemeinsam von Stadtverwaltung, Haus & Grund und dem DMB-Mieterverein. Die Broschüre dient als Orientierung für die ortsübliche Vergleichsmiete, bezeichnet sich aber ausdrücklich nicht als Preisempfehlung.
Erfasst ist nicht preisgebundener Wohnraum. Sozialwohnungen, möblierte Wohnungen und möblierte Einzelzimmer sind ausgeschlossen. Die Werte verstehen sich als Nettomieten ohne Betriebs- und Nebenkosten. Garagen und Stellplätze werden separat aufgeführt und fließen nicht in die Wohnungsberechnung ein.
Wie finden Baujahr und Wohnlage zusammen?
Die Grundtabelle kombiniert elf Baualtersklassen mit vier Wohnlagen: einfach, mittel, gut und beste. Jedes der 44 Felder enthält Mittelwert, Untergrenze und Obergrenze. Für das Baujahr 2013 veröffentlicht die Tabelle zwei sich überschneidende Klassen. Deshalb müssen Sie für dieses Jahr bewusst zwischen „2008–2013“ und „2013–2020“ wählen.
Die Wohnlage wird anhand der qualitativen Beschreibungen eingeordnet. Ein Straßen- oder Kartenverzeichnis gibt es nicht. Einfache Lagen sind beispielsweise stärker durch Immissionen geprägt; beste Lagen zeichnen sich durch besonders bevorzugte Bedingungen aus. Eine automatische Adressentscheidung wäre daher nicht durch die Broschüre gedeckt.
Welche Korrekturen berücksichtigt der Rechner?
Ausstattungswerte hängen vom Gebäudealter ab. Dasselbe Merkmal kann bei einer älteren Wohnung anders wirken als bei einer jüngeren. Auch energetische Maßnahmen wie Wärmedämmung, moderne Fenster, Heizungsart oder Solar- und Photovoltaikanlagen haben altersabhängige Prozentsätze. Die Quelle begrenzt Ausstattungs- und Energiekorrekturen auf höchstens drei Baujahrstufen, liefert dafür aber keine numerische Kappungsformel. Der Rechner zeigt deshalb die ungekappte Summe mit einem Prüfhinweis.
Die Wohnfläche führt von +17 Prozent für ein Einzimmer-Apartment bis 45 Quadratmeter bis zu −10 Prozent über 120 Quadratmetern. Für Einfamilien- und Reihenhäuser entfällt diese Größenkorrektur. Daneben wirkt die Wohnart selbst, beispielsweise mit +14 Prozent für ein Einfamilienhaus oder −5 Prozent für einen Wohnblock mit mehr als zehn Wohnungen.
Warum weicht das Beispiel von zwei Druckwerten ab?
Die Broschüre enthält in ihrer Beispielrechnung zwei erkennbare Rechenfehler. Aus 11,10 Euro und +6,3 Prozent folgen mathematisch 11,80 Euro je Quadratmeter, nicht 11,90 Euro. Multipliziert mit 82 Quadratmetern ergeben sich 967,60 Euro. Genau dieser Monatsbetrag steht auch in der Quelle und bestätigt den korrigierten Rechenweg.
Der Rechner passt Mittelwert und beide Tabellengrenzen mit derselben saldierten Prozentkorrektur an. Die Broschüre nennt für die Übertragung auf die Bandbreitengrenzen keine gesonderte Methode. Die so dargestellte Bandbreite hilft bei der Einordnung, ist aber keine automatische Aussage über die rechtliche Zulässigkeit einer konkreten Miete. Nicht abgebildete Besonderheiten und die Voraussetzungen eines Mieterhöhungsverlangens bleiben gesondert zu prüfen.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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