Freiberger Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2024 · gültig 01.12.2024–30.11.2026
1. Wohnung
Das Baujahr bewirkt automatisch den amtlichen Zu- oder Abschlag. Maßgeblich sind nur Merkmale, die vom Vermieter gestellt wurden.
2. Abwertende Ausstattung
3. Aufwertende Ausstattung
Alle Kriterien müssen vom Vermieter gestellt sein. Jedes zutreffende Merkmal wird einzeln berücksichtigt.
4. Modernisierung nach 2014
Die positiven Merkmale gelten nur für Wohnungen mit Baujahr vor 1990. Der Abschlag „keine Modernisierung“ gilt nur für Baujahre 1960 bis 1995.
5. Wohnlage
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Freiberg. Die Zwei-Drittel-Spanne reicht von −15 % bis +15 % um den ermittelten Mittelwert.
Der qualifizierte Mietspiegel gilt für nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser in Freiberg mit 30 bis 130 m² Wohnfläche. Die in der Broschüre genannten Ausschlussfälle, etwa preisgebundener, gewerblich oder nur vorübergehend genutzter Wohnraum sowie Wohnheime und überwiegend möblierter Wohnraum in der Vermieterwohnung, sind nicht erfasst.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel Freiberg 2024, Dokumentation der Mietspiegelerstellung. Amtliche Bezugsseite. Von der Stadt verlinkter Online-Rechner.
Mietspiegel Freiberg 2024: Punkte, Mittelwert und Spanne richtig lesen
Der Mietspiegel Freiberg 2024 beginnt mit einer Basismiete nach Wohnfläche. Prozentuale Zu- und Abschläge bilden anschließend Baujahr, Ausstattung, Modernisierung und Lage ab. Der Rechner oben führt diese Schritte in der veröffentlichten Reihenfolge aus.
Wie lange gilt der qualifizierte Mietspiegel?
Die Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB. Der Arbeitskreis Mietspiegel erkannte sie am 19. November 2024 an. Ihr ausgewiesener Gültigkeitszeitraum reicht vom 1. Dezember 2024 bis 30. November 2026.
Erfasst werden nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser in Freiberg mit 30 bis 130 Quadratmetern. Die Broschüre arbeitet nur mit ganzzahligen Flächen. Preisgebundener, überwiegend gewerblich genutzter oder nur vorübergehend vermieteter Wohnraum sowie mehrere besondere Wohnformen fallen nicht darunter.
Wie entsteht die Freiberger Basismiete?
Die Tabelle veröffentlicht 72 Einzel- und Bereichsfelder. Aufgelöst decken sie jede ganzzahlige Fläche zwischen 30 und 130 Quadratmetern ab, also 101 mögliche Basiswerte. Die Nettokaltmieten liegen zwischen 5,89 und 7,01 Euro je Quadratmeter.
Das Baujahr und 41 weitere Merkmale liefern zusammen 49 amtliche Prozentwerte. Dazu gehören abwertende oder aufwertende Ausstattung, Modernisierungsmaßnahmen und zehn Lagekriterien. Vermieterseitig gestellter Parkettboden, eine große Terrasse oder eine Einbauküche können erhöhen; sichtbare Leitungen, Durchgangszimmer oder fehlende Modernisierung können mindern.
Für die Rechnung werden Zuschlags- und Abschlagspunkte zunächst getrennt addiert. Ihre Differenz verändert die Basismiete prozentual. Der centgenaue Quadratmeterwert wird danach mit der tatsächlichen Wohnfläche multipliziert.
Welche Besonderheiten gelten für Modernisierung und Lage?
Zwölf Modernisierungszuschläge von jeweils +1 Prozent gelten nur für Wohnungen vor 1990 und für Maßnahmen nach 2014. Der Abschlag von −2 Prozent für eine nicht modernisierte Wohnung gilt dagegen nur bei Baujahren 1960 bis 1995. Unpassende Auswahlfelder werden im Rechner gesperrt.
Die Lage ergibt sich nicht aus einem Straßenverzeichnis. Sie wird anhand der zehn beschriebenen Kriterien am konkreten Objekt bewertet. Altstadtlage bringt +3 Prozent, geschlossene bis sehr dichte Bebauung −4 Prozent. Beide Merkmale dürfen ausdrücklich gemeinsam auftreten und ergeben dann saldiert −1 Prozent.
Warum rechnet der Rechner mit 15 statt 12 Prozent Spanne?
Die verbindliche Zwei-Drittel-Spanne beträgt ±15 Prozent. In der grafischen Schemazeile steht zwar einmal ±12 Prozent. Das erläuternde Kapitel und die vollständige amtliche Beispielrechnung verwenden jedoch übereinstimmend ±15 Prozent.
Das Beispiel mit 84 Quadratmetern, Baujahr 1995 und mehreren Merkmalen führt aus 6,17 Euro Basismiete zu 7,16 Euro je Quadratmeter. Der Monatsmittelwert beträgt 601,44 Euro, die Spanne 511,22 bis 691,66 Euro. Diese Grenzen beschreiben die statistische Bandbreite. Eine Miete darin ist nicht ohne weitere Prüfung automatisch rechtlich zulässig.
Quelle: Qualifizierter Mietspiegel 2024 der Universitätsstadt Freiberg.
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