Herdecker Mietspiegelrechner
Einfacher Mietspiegel für Herdecke und Wetter · gültig seit 01.12.2024
1. Grundangaben und Geltungsbereich
Die Tabelle gilt für freifinanzierten, nicht preisgebundenen Wohnraum. Für Appartements bis einschließlich 45 m² und Wohnungen über 100 m² wird die veröffentlichte Größenanpassung automatisch berücksichtigt.
2. Tabellenfeld
Einfache Wohnlage: nachteilige äußere Einwirkungen, etwa erheblicher Lärm, Abgase, Rauch oder starke Mängel bei Belichtung und Belüftung durch nahe Fabrik- oder Gewerbeanlagen.
Mittlere Wohnlage: allgemeine Wohngebiete mit ausreichender Verkehrsanbindung und öffentlichen Einrichtungen, ohne übermäßige Verkehrsbelästigung; hierzu gehören die meisten Wohnungen im Stadtgebiet.
Gute Wohnlage: durchgrünte Gärten und aufgelockerte Straßen mit guter Verbindung zum Zentrum.
Grundausstattung des Tabellenwerts
3. Zu- und Abschläge
Energetische Maßnahmen ab 2015
Weitere Ausstattung
Prozentuale Zu- und Abschläge werden addiert und auf den Mittelwert des Tabellenfelds angewandt. Der Abschlag für gewerbliche Wärmelieferung wird anschließend als fester Betrag abgezogen.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete
Hinweise: Der Rechner bildet die Vergleichsmietentabelle für Herdecke und Wetter ab. Die Mittelwerte verstehen sich ohne die Betriebskosten nach der Betriebskostenverordnung; die Wohnfläche richtet sich nach der Wohnflächenverordnung.
Der Mietspiegel veröffentlicht die Spanne des unveränderten Tabellenfelds. Für die Zu- und Abschläge bestimmt er den jeweiligen Tabellenmittelwert als Berechnungsgrundlage, veröffentlicht aber keine Rechenregel für angepasste Spanngrenzen. Der Rechner weist deshalb die amtliche Grundspanne unverändert aus und extrapoliert keine neue Spanne.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich ist der Mietspiegel für Herdecke und Wetter, gültig ab 01.12.2024.
Mietspiegel Herdecke 2024: Wie verändern Merkmale den Tabellenmittelwert?
Der Mietspiegel Herdecke 2024 liefert für jede Baualters- und Wohnlagenkombination einen Mittelwert samt Grundspanne. Prozentuale Merkmale verändern den Mittelwert, eine gewerbliche Wärmelieferung zusätzlich als fester Eurobetrag. Der Rechner oben trennt diese Schritte sichtbar voneinander.
Welchen Status hat die gemeinsame Vergleichsmietentabelle?
Die seit dem 1. Dezember 2024 gültige Ausgabe ist ein einfacher Mietspiegel nach § 558c BGB für Herdecke und Wetter. Eigentümer- und Mietervereine erstellten sie anhand von Fragebögen zu insgesamt 2.007 Wohnungen; beide Städte und die beteiligten Vereine erkannten sie an. Erfasst wurden zwischen Anfang 2018 und Ende 2023 vereinbarte oder geänderte Nettomieten. Die Laufzeit beträgt vier Jahre, eine Marktanpassung ist nach zwei Jahren vorgesehen.
Die Tabelle gilt für freifinanzierten, nicht preisgebundenen Wohnraum. Angegeben sind Nettomieten ohne Betriebskosten. Öffentlich geförderte Wohnungen gehören nicht zum Anwendungsbereich.
Wie finden Sie den Ausgangswert?
Sechs Baualtersklassen reichen von „bis 1949“ bis „ab 2016“. Dazu kommen einfache, mittlere und gute Wohnlage. Alle 18 Felder enthalten Mittelwert, Unter- und Obergrenze. Für 75 Quadratmeter, Baujahr 1995 und mittlere Lage beträgt der Mittelwert 7,00 Euro pro Quadratmeter, die Grundspanne 6,40 bis 7,60 Euro.
Der Tabellenstandard setzt Bad mit WC und eine Heizung in der Wohnung voraus. Fehlt eine eingebaute Wanne mit gefliestem Bad oder eine Dusche, gelten acht Prozent Abschlag. Ein gewerblicher Wärmeliefervertrag wird nach der Prozentrechnung zusätzlich mit 0,15 Euro pro Quadratmeter abgezogen.
Welche Zu- und Abschläge sind möglich?
Veröffentlichte Zuschläge betreffen etwa moderne Fenster, Fassaden- und Dachdämmung, zweites WC, Garten, Balkon, getrennte Dusche und Wanne oder hochwertigen Boden. Fehlende Heizung und ein WC außerhalb der Wohnung mindern jeweils um 25 Prozent. Ein fehlender Kellerraum bringt drei Prozent Abschlag.
Die Zuschläge für Fenster und Dämmung ab 2015 gelten nur, wenn dafür keine Modernisierungsmieterhöhung nach § 559 BGB erhoben wurde. So verhindert die Systematik eine doppelte Berücksichtigung.
Welche Sonderregeln gelten für die Wohnfläche?
Appartements bis 45 Quadratmeter erhalten gestaffelte Zuschläge von fünf bis 25 Prozent. Für Wohnungen über 100 Quadratmeter gelten fünf Prozent Abschlag, über 120 Quadratmetern alternativ zehn Prozent. Die beiden Größenabschläge werden nicht addiert.
Warum bleibt die amtliche Grundspanne unverändert?
Die Quelle sagt, dass Zu- und Abschläge auf den jeweiligen Mittelwert anzuwenden sind, veröffentlicht aber keine Formel zur Anpassung der Grenzen. Der Rechner extrapoliert sie deshalb nicht. Die Grundspanne bleibt als veröffentlichter Orientierungsrahmen sichtbar. Sie macht eine Miete weder innerhalb automatisch zulässig noch außerhalb automatisch unzulässig; entscheidend bleiben Wohnung und Mietverhältnis.
Quelle: Vergleichsmietentabelle für Herdecke und Wetter, gültig ab 1. Dezember 2024.
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