Mindener Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2026 · gültig seit 01.05.2026
1. Grundangaben
Die Wohnfläche wird entsprechend der Mietspiegeltabelle mathematisch auf volle m² gerundet. Bei einer mit einer Rohbau-Sanierung vergleichbaren Vollmodernisierung kann das Abschlussjahr der Maßnahme maßgeblich sein.
2. Statistisch ermittelte Zuschläge
3. Adressgenaue Wohnlage
Das lokale Verzeichnis enthält alle 1.209 Straßen und 2.731 Abschnittsregeln aus Kapitel 10 der amtlichen Broschüre. Bei „kW“ (keine Wohnlage) kann eine dort ausnahmsweise vorhandene Wohnnutzung der einfachen Wohnlage zugeordnet werden.
4. Begründete Einordnung innerhalb der Mietpreisspanne
Der Mittelwert ist der Ausgangspunkt. Die folgenden Beispiele sind eine nicht abschließende Orientierungshilfe und kein Punktesystem; die gewählte Abweichung muss durch die konkrete Qualität, den Zustand oder weitere besondere Merkmale gerechtfertigt sein.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete
Hinweise: Der Rechner ermittelt die monatliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Heizkosten nach dem Berechnungsschema des qualifizierten Mietspiegels Minden 2026. Er gilt für Wohnungen von 20 bis 159 m², die spätestens im August 2023 bezugsfertig wurden und die weiteren Voraussetzungen des Mietspiegels erfüllen.
Die Orientierungshilfe zur Spanneneinordnung ist nicht Bestandteil des qualifizierten Mietspiegels. Eine Abweichung vom Mittelwert ist kein frei wählbarer pauschaler Zu- oder Abschlag.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die amtliche Mietspiegelbroschüre 2026 und die Dokumentation 2026 der Stadt Minden.
Mietspiegel Minden 2026: Wie werden Basis, Zuschläge und Spanne berechnet?
Der Mietspiegel Minden 2026 verwendet für jede mathematisch gerundete Wohnfläche einen eigenen Basiswert. Das Baujahr bestimmt die passende Spalte. Fünf statistisch belegte Zuschläge verändern die Basismiete; weitere Besonderheiten dienen anschließend zur begründeten Einordnung innerhalb der Spanne.
Wie belastbar ist der Mindener Mietspiegel?
Die Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel gemäß § 558d BGB. Sie wurde auf Grundlage einer Stichprobenbefragung nach anerkannten wissenschaftlichen Grundsätzen fortgeschrieben und am 21. Januar 2026 von den stimmberechtigten Mieter- und Vermieterverbänden anerkannt. Sie gilt seit dem 1. Mai 2026 für zwei Jahre; Stichtag der Vergleichsmiete ist der 1. September 2025.
Unmittelbar erfasst sind nicht preisgebundene Wohnungen von 20 bis unter 160 Quadratmetern, die spätestens im August 2023 bezugsfertig wurden. Die Standardwohnung besitzt vermieterseitig Bad, Innen-WC, Sammelheizung und einen kostenfreien Keller. Zahlreiche Sonderwohnformen, darunter möblierte Wohnungen, Wohngemeinschaften und betreutes Wohnen, sind ausgeschlossen.
Warum enthält die Tabelle 1.120 Werte?
Für jede gerundete Fläche von 20 bis 159 Quadratmetern veröffentlicht sie Werte in acht Baualtersklassen. Dadurch entstehen 1.120 Basismieten ohne grobe Flächenstufen. Eine Wohnung mit 50,3 Quadratmetern wird auf 50 gerundet. Bei Baujahr 1972 beträgt ihre Basis 7,70 Euro pro Quadratmeter.
Für den monatlichen Betrag bleibt dagegen die tatsächliche Fläche von 50,3 Quadratmetern maßgeblich. Eine einem Rohbau vergleichbare Vollsanierung oder neu geschaffener Wohnraum kann außerdem das Abschlussjahr der Maßnahme zur maßgeblichen Baualtersklasse machen.
Welche Zuschläge werden direkt berechnet?
Ein ganz vermietetes Einfamilienhaus bringt 4,9 Prozent, eine offene Wohnküche 5,2 Prozent, Balkon oder Terrasse fünf Prozent, eine Gegensprechanlage mit Türöffner 3,8 Prozent und barrierefreie Erreichbarkeit 8,7 Prozent. Die Werte werden addiert und gemeinsam auf die Basis angewandt. Eigene, nicht vom Vermieter finanzierte Ausstattung zählt nicht.
Welche Rolle spielt die Adresse?
Das Straßenverzeichnis unterscheidet einfache, mittlere und gute Wohnlagen. Diese Lage ist kein eigener Prozentzuschlag. Sie gehört zur Orientierung innerhalb der Spanne: gute Lage wirkt tendenziell erhöhend, einfache Lage mindernd. Auch Boden, Einbauküche, energetische Modernisierung oder fehlender Keller können dort berücksichtigt werden.
Wie breit ist die Ergebnisspanne?
Sie reicht von minus 15 bis plus 16 Prozent um den errechneten Mittelwert. Im amtlichen Beispiel erhöhen Balkon und Gegensprechanlage die Basis um 8,8 Prozent auf 8,38 Euro. Daraus folgt eine Spanne von 7,12 bis 9,72 Euro pro Quadratmeter. Eine Position darin muss mit nicht bereits berechneten Merkmalen oder erheblichen Qualitätsunterschieden begründet werden; sie entscheidet nicht automatisch über die Wirksamkeit einer konkreten Miete.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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