Zwickauer Mietspiegelrechner
Einfacher Mietspiegel 2025 · gültig seit 01.09.2025
1. Grundangaben
Für die Größenklasse wird kaufmännisch auf volle m² gerundet.
Bei Sanierung gilt das ursprüngliche Baujahr; bei Wiederaufbau, Ausbau oder Erweiterung die Bezugsfertigkeit der Wohnung.
2. Ausstattungspunkte
Maßgeblich ist ausschließlich die vom Vermieter gestellte und finanzierte Ausstattung. Die Punkte bestimmen automatisch eine von sechs Ausstattungsklassen.
3. Wohnwertmindernde Merkmale
Jedes zutreffende Merkmal zählt einmal. Ein minderndes und ein erhöhendes Merkmal gleichen einander aus.
4. Wohnwerterhöhende Merkmale
Ergebnis: Orientierungswert der Vergleichsmiete
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Zwickau.
Das Wohnwertorientierungsmodell hat ausdrücklich nur Empfehlungscharakter und ist nicht verbindlich. Weitere, nicht aufgelistete Merkmale können im Einzelfall geprüft werden, werden mangels amtlicher Bezifferung hier aber nicht automatisch berechnet. Amtlich leere Tabellenfelder werden nicht geschätzt.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind der amtliche Mietspiegel Zwickau 2025 und die amtliche Methodendokumentation.
Mietspiegel Zwickau 2025: Ausstattungspunkte und Spanne berechnen
Der Mietspiegel Zwickau 2025 arbeitet in zwei Stufen. Zuerst bestimmen Ausstattungspunkte die passende Klasse und damit das Tabellenfeld. Danach ordnen weitere Wohnwertmerkmale die Wohnung innerhalb der veröffentlichten Spanne ein. Der Rechner oben hält beide Punktesysteme sichtbar auseinander.
Ist der Zwickauer Mietspiegel einfach oder qualifiziert?
Zwickau hat einen einfachen Mietspiegel nach § 558c BGB erstellt. Das FOG-Institut begleitete Auswertung und Tabellenberechnung wissenschaftlich. Die Interessenvertretungen von Mietern und Vermietern erkannten die Tabelle am 18. Juni 2025 an; das Wohnwertmodell wurde bis zum 19. Juni bestätigt.
Die Ausgabe gilt seit dem 1. September 2025 für Mietwohnungen im Stadtgebiet und ausdrücklich auch für gekoppeltes betreutes Wohnen. Ausgeschlossen sind unter anderem Staffel- und Indexmieten, preisgebundener Wohnraum, freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Wohnungen unter 20 Quadratmetern oder ohne Bad, Innen-WC oder Sammelheizung.
Wie entsteht die Ausstattungsklasse?
Ein umfangreicher Katalog bewertet Wohnungsart, Heizung, Fenster, Küche, Sanitärbereich, Fußböden, Grundriss, Gebäude und weitere Ausstattung. Maximal sind 52 Punkte möglich. Bis 19 Punkte gilt Klasse I; die Klassen II bis V umfassen jeweils drei Punkte. Klasse VI beginnt bei 32 Punkten.
Baujahr, Ausstattungsklasse und eine von vier Größenklassen führen anschließend zum Mietwertfeld. Die Wohnfläche wird für diese Klassenzuordnung kaufmännisch auf volle Quadratmeter gerundet. Für die Monatsmiete verwendet der Rechner dagegen die tatsächlich eingegebene Fläche. Modernisierungen ändern das ursprüngliche Baujahr nicht automatisch, denn ihre Verbesserungen fließen bereits über die Ausstattung ein.
Wie funktioniert die Einordnung in die Spanne?
Je acht erhöhende und mindernde Merkmale werden gegeneinander aufgerechnet. Dazu zählen Lage, Etage, Gebäudezustand, Elektroinstallation, regenerative Heizung, Balkon und Stellplatz. Jedes überwiegende Merkmal erschließt 12,5 Prozent der passenden Halbspanne. Bei einer Differenz von acht ist die jeweilige Grenze erreicht.
Das amtliche Beispiel betrifft 45 bis unter 70 Quadratmeter, Baujahr 1970 bis 1990 und Klasse III. Das Feld nennt 5,57 Euro bei einer Spanne von 5,10 bis 6,00 Euro. Drei überwiegende positive Merkmale ergeben 5,73 Euro je Quadratmeter; vier überwiegende negative Merkmale führen zu 5,33 Euro.
Was ist bei Tabellenfeldern und Ergebnis zu beachten?
Die Tabelle bildet 52 veröffentlichte Wohnungsmarktsegmente ab. Grafisch zusammengefasste Werte gelten teils für mehrere Größenklassen; nicht belegte Kombinationen bleiben im Rechner leer. Grundlage sind 11.128 auswertbare Wohnungen mit Mietvereinbarungen oder Änderungen aus den Jahren 2019 bis 2024.
Das Wohnwertorientierungsmodell ist ausdrücklich nur eine Empfehlung. Weitere Besonderheiten können im Einzelfall wichtig sein. Deshalb beweist weder ein Wert innerhalb der Spanne automatisch die rechtliche Zulässigkeit noch ersetzt die Berechnung die Prüfung eines konkreten Mieterhöhungsverlangens.
Quellen: Mietspiegel der Stadt Zwickau 2025; Dokumentation der Datenerhebung und Auswertung zum Mietspiegel Zwickau 2025.
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