Bremer Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2026 · gültig vom 01.01.2026 bis 31.12.2027
1. Wohnung
Anwendbar auf 20 bis 140 m². Für Dezimalflächen wird zwischen den benachbarten Tabellenwerten interpoliert. Bei einer Kernsanierung kann das Jahr der Kernsanierung maßgeblich sein; Baujahre nach 2019 dienen nur der Orientierung.
2. Art des Gebäudes oder der Wohnung
Nur Merkmale berücksichtigen, die vom Vermietenden gestellt werden.
3. Bad- und Küchenausstattung
Nur vom Vermietenden gestellte Merkmale berücksichtigen.
Küchenart – höchstens eine Option wählen:
4. Außenflächen und Bodenbeläge
Außenflächen können nebeneinander berücksichtigt werden. Bei Bodenbelägen zählt nur der überwiegend verwendete, gebrauchsfertige Belag.
Überwiegender Bodenbelag:
5. Verglasung, Heizung und Warmwasser
Grundausstattung sind Isolierverglasung, Zentralheizung und Warmwasserbereitung über die Heizung.
Heizungsart:
6. Sonstige Ausstattung
Nur vom Vermietenden gestellte Merkmale berücksichtigen.
7. Erneuerungen und Modernisierungen
Die Maßnahmen müssen vom Vermietenden durchgeführt worden sein. Die jeweils genannten Bau- und Maßnahmenjahre sind zwingend.
Nur bei Baujahr vor 1985 und Durchführung ab 2012:
Abweichende Zeitvorgaben:
8. Wohnlage
Die Wohnlage kann manuell gewählt oder über 148.669 amtlich zugeordnete Einzeladressen auf 4.094 Straßen gesetzt werden. Nicht zugeordnete Adressen werden nicht geschätzt.
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Bremen. Die Mietspanne reicht von −11,9 % bis +11,7 % um den Mittelwert. Eine Abweichung innerhalb der Spanne setzt weitere, nicht bereits berechnete Wohnwertmerkmale oder Besonderheiten der Mikrolage voraus.
Die Wohnlagenzuordnung verwendet ausschließlich die adressgenauen Angaben des amtlich verlinkten Online-Rechners. Wohnungen in der Peripherie ohne Zuordnung sind nicht Teil des Mietspiegels; Wohnlageklasse 1 kann dort nur als Orientierung dienen. Für innerstädtische Gebiete ohne ausgewiesene Klasse kann laut Broschüre Wohnlageklasse 3 als Orientierung dienen. Der Rechner nimmt diese Einordnung nicht automatisch vor.
Der Mietspiegel gilt für nicht preisgebundene Mietwohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern; die Broschüre nennt weitere Ausschlüsse und nur eingeschränkt übertragbare Sonderfälle.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel Bremen 2026, amtliche Dokumentation und amtliche Übersichtsseite.
Mietspiegel Bremen 2026: Wie entsteht die Vergleichsmiete?
Der Mietspiegel Bremen 2026 verbindet eine wohnflächenabhängige Basismiete mit prozentualen Zu- und Abschlägen. Baujahr, Ausstattung, Modernisierung und die genaue Wohnlage verändern den Ausgangswert. Der Rechner setzt diese Schritte zusammen und zeigt neben dem Mittelwert auch die Mietspanne.
Ist der Bremer Mietspiegel qualifiziert?
Ja, die Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB. Sie wurde von den Interessenvertretungen der Mietenden und Vermietenden anerkannt. Herausgeberin ist die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung; die BAB koordinierte das Projekt.
Der Mietspiegel gilt vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2027. Er schreibt die 2023 erhobenen Nettokaltmieten anhand des Verbraucherpreisindex auf den Stand vom 1. März 2025 fort. Erfasst sind nicht preisgebundene Mietwohnungen mit 20 bis 140 Quadratmetern in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern der Stadtgemeinde Bremen.
Wie berechnet sich der mittlere Mietwert?
Ausgangspunkt ist eine Tabelle mit 121 Basismieten für ganzzahlige Wohnflächen. Sie reicht von 9,52 Euro je Quadratmeter bei 20 Quadratmetern bis 5,75 Euro bei 140 Quadratmetern. Bei Flächen mit Nachkommastellen darf zwischen den benachbarten Werten interpoliert werden.
Danach werden alle zutreffenden Prozentwerte addiert. Acht Baualtersklassen treffen auf Merkmale zu Gebäudeart, Bad, Küche, Außenflächen, Boden, Heizung, Warmwasser und sonstiger Ausstattung. Auch bestimmte vermieterseitige Modernisierungen wirken sich aus. Dabei gelten genaue Grenzen: Ein Appartement darf etwa höchstens 50 Quadratmeter groß sein, und viele Modernisierungszuschläge setzen ein Baujahr vor 1985 sowie ein festgelegtes Maßnahmenjahr voraus.
Welche Rolle spielt die Bremer Wohnlage?
Die Adresse führt zu einer von fünf Wohnlageklassen. Deren Korrekturen reichen von −14,0 Prozent in Klasse 1 bis +17,7 Prozent in Klasse 5; Klasse 3 ist der Referenzwert. Da einzelne Straßen je nach Hausnummer verschiedene Klassen haben, reicht der Straßenname allein nicht immer aus.
Für Wohnungen in der Peripherie ohne Zuordnung gilt der Mietspiegel nicht unmittelbar; Klasse 1 kann dort nur als Orientierung dienen. Bei innerstädtischen Gebieten ohne ausgewiesene Klasse nennt die Broschüre Klasse 3 als Orientierung. Der Rechner schätzt solche Fälle nicht automatisch, weil die Adressdaten beide Situationen nicht sicher unterscheiden.
Wie ist die ausgewiesene Mietspanne zu verstehen?
Die Spanne liegt 11,9 Prozent unter bis 11,7 Prozent über dem errechneten Mittelwert. Innerhalb dieses Korridors lassen sich Besonderheiten der Ausstattung, Beschaffenheit oder Mikrolage berücksichtigen, die das Modell nicht bereits erfasst. Ausstattungs- und Modernisierungsmerkmale zählen nur, wenn sie vom Vermietenden eingebracht oder durchgeführt wurden.
Eine Lage innerhalb der Spanne macht eine konkrete Miete nicht automatisch rechtmäßig. Ebenso beweist ein Wert außerhalb der Spanne für sich allein keine Unzulässigkeit. Für Mieterhöhungen und andere mietrechtliche Fragen müssen zusätzlich die gesetzlichen Voraussetzungen und der Einzelfall geprüft werden.
Quelle: Qualifizierter Mietspiegel Stadtgemeinde Bremen 2026.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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