Friedrichshafener Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2026 · gültig vom 01.08.2026 bis 31.07.2028
1. Wohnung
Der Mietspiegel gilt für 25 bis 160 m². Bei nachträglich neu geschaffenem Wohnraum ist das Jahr der Fertigstellung des An- oder Ausbaus maßgeblich.
2. Wohnungs- und Gebäudeausstattung
Nur vom Vermieter gestellte Merkmale ansetzen. Die Punktsumme bestimmt den Zu- oder Abschlag dieser Kategorie.
3. Gebäudeart und Modernisierung
Modernisierungsmaßnahmen seit 2010 bei Baujahr vor 1995
Nur wesentliche Gebrauchswerterhöhungen, keine Instandhaltung oder Renovierung. Eine Vollsanierung wird nicht mit Einzelmaßnahmen kombiniert.
4. Adresse und Stadtteilzone
Die Adresse setzt die Stadtteilzone und sechs geodatenbasierte Wohnlagekriterien automatisch. Nicht veröffentlichte Adressen können manuell eingeordnet werden; der Rechner schätzt keine Werte.
5. Wohnlage
Bei vollständiger Adresse werden die mit „adressabhängig“ markierten Kriterien automatisch gesetzt und gesperrt. Die übrigen Merkmale beziehen sich auf die konkrete Wohnung.
Entfernung zum Bodensee adressabhängig
Sicht und Lage der Wohnung
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Friedrichshafen.
Die Zweidrittel-Spanne beträgt im Schnitt ±22 %. Eine Abweichung vom Mittelwert innerhalb der Spanne ist im Einzelfall zu begründen. Nicht signifikante Merkmale und Garagen-/Stellplatzmieten verändern das Rechenergebnis nicht.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel Friedrichshafen 2026 und Dokumentation der Fortschreibung 2026.
Mietspiegel Friedrichshafen 2026: Wie werden Punkte und Zonen verrechnet?
Der Mietspiegel Friedrichshafen 2026 kombiniert 216 Basismieten mit abgestuften Korrekturen für Ausstattung, Modernisierung, Wohnlage und Stadtteilzone. Der Rechner gilt für nicht preisgebundenen Wohnraum von 25 bis 160 Quadratmetern. Sein Ergebnis ist die Nettokaltmiete ohne Betriebs-, Stellplatz- und Möblierungskosten.
Ist der Friedrichshafener Mietspiegel qualifiziert?
Ja, die fortgeschriebene Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB. Stadt, Haus & Grund Friedrichshafen und Mieterverein Oberschwaben haben sie beschlossen beziehungsweise anerkannt. Sie gilt vom 1. August 2026 bis 31. Juli 2028.
Nicht anwendbar ist die Tabelle insbesondere auf preisgebundene Wohnungen, selbst genutztes Eigentum, verbilligt überlassenen Wohnraum, Heime, gewerblich oder nur vorübergehend vermietete Wohnungen und überwiegend möblierten Wohnraum. Die vereinbarte Miete für Garage oder Stellplatz wird nicht zur Wohnungsmiete addiert.
Wie wird aus den Grunddaten eine Basismiete?
Wohnfläche und Baujahr führen in eine Matrix aus 18 Flächen- und zwölf Baualtersklassen. Danach bewertet das Modell fünf Kategorien. Bei Ausstattung, Teilmodernisierung und Wohnlage werden zunächst Einzelpunkte gesammelt und anschließend genau einer veröffentlichten Prozentstufe zugeordnet. Diese Kategorien dürfen also nicht als Summe ihrer Einzelmerkmale direkt auf die Basismiete angewandt werden.
Ein Penthouse erhält separat +9 Prozent. Modernisierungen zählen nur für Gebäude vor 1995. Eine Vollsanierung bringt +12 Prozent; bei Teilmaßnahmen reichen die Stufen von +2 bis +8 Prozent. Vollsanierung und Einzelmaßnahmen schließen einander aus.
Welche Bedeutung haben Adresse und Stadtteilzone?
Die Zone verändert den Mietwert von +9 Prozent in Zone 1 bis −6 Prozent in Zone 6. Hinzu kommt eine Wohnlagenstufe von −6 bis +18 Prozent. In sie fließen unter anderem Bodenseenähe, Erreichbarkeit von Freizeitangeboten, Einkauf und öffentlichem Verkehr sowie wohnungsbezogene Kriterien wie See- oder Bergsicht ein.
Der Rechner nutzt die veröffentlichte Adresse, um Zone und adressabhängige Lagekriterien zu setzen. Sicht, Geschosslage, Hinterhaus und Fassadenzustand müssen Sie weiterhin anhand der Wohnung beurteilen. Für nicht gelistete Anschriften wird nichts geschätzt.
Wie wird die Zweidrittelspanne berechnet?
Sie beträgt ±22 Prozent um den Mittelwert. Im amtlichen Beispiel führen 82 Quadratmeter, Baujahr 1974 und insgesamt +9 Prozent von 8,98 Euro zu einer centgerundeten Korrektur von 0,81 Euro. Der Mittelwert beträgt 9,79 Euro je Quadratmeter und 802,78 Euro monatlich; die Quadratmeterspanne reicht von 7,64 bis 11,94 Euro.
Die Spanne bildet statistische Unterschiede ab, macht aber nicht jede Miete darin automatisch zulässig. Für eine Abweichung vom Mittelwert müssen die Eigenschaften der konkreten Wohnung tragen. Bei Mieterhöhungen bleiben außerdem Fristen, Begründung und weitere gesetzliche Grenzen zu prüfen.
Quelle: Qualifizierter Mietspiegel Friedrichshafen 2026, gültig vom 01.08.2026 bis 31.07.2028.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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