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Hückelhovener Mietspiegelrechner

Einfacher Mietspiegel 2025 für freifinanzierte Wohnungen · gültig bis 31.12.2027

1. Grundangaben und Geltungsbereich

Nicht berücksichtigt wurden unter anderem öffentlich geförderte, selbst genutzte, vergünstigt an Verwandte vermietete, untervermietete, möblierte und als Dienstwohnung genutzte Objekte. Wohneinheiten unter 20 m² waren ebenfalls nicht Teil der Erhebung.

2. Baualtersklasse und Modernisierung

Eine Einstufung nach dem Modernisierungsjahr setzt umfassende Maßnahmen an Energieeffizienz oder Ausstattung voraus. Die höhere Baualtersklasse muss energetisch erreicht und die Einordnung im Einzelfall gerechtfertigt sein.

3. Ausstattung

Die besondere Ausstattung B ist nur zulässig, wenn mehrere wohnwertsteigernde Qualitätsmerkmale überwiegend vorliegen, zum Beispiel:

  • Wärmeschutzverglasung oder sonstige energiesparende Maßnahmen
  • gehobene Fußbodenqualität
  • hochwertige Sanitärausstattung oder separates Zweitbad
  • gehobene Einbauschränke oder Einbauküche
  • Balkon, Terrasse, Loggia, Garten oder Atrium
  • Barrierefreiheit, Kamin oder Fußbodenheizung
  • Gesamtanlage deutlich über dem Gruppenstandard

4. Wohnlage

Einfach: erhebliche Verkehrs-, Geräusch-, Staub- oder Geruchsbelastung, nahe Gewerbebetriebe sowie fehlende Versorgung, ÖPNV-Anbindung oder Grünflächen. Der Mietspiegel definiert diese Lage, veröffentlicht aber keine eigene Tabellenspalte.

Mittel: keine besonderen Vor- oder Nachteile; typischerweise Wohn- und Geschäftsstraßen mit Durchgangsverkehr, Versorgung und ÖPNV innerhalb von etwa zehn Gehminuten.

Gut: aufgelockerte Bebauung in ruhiger, verkehrsgünstiger Lage mit gut erreichbarer Versorgungsinfrastruktur und Naherholung.

5. Kleinwohnung / Appartement

Bei der voreingestellten Wohnfläche ist kein Kleinwohnungszuschlag vorgesehen.

Für Appartements unter 35 m² mit integriertem Sanitär- und Versorgungsbereich nennt der Mietspiegel einen Zuschlag von 30 % bis einschließlich 25 m² beziehungsweise 20 % bei mehr als 25 und weniger als 35 m². Der Rechner setzt diesen veröffentlichten Zuschlag automatisch an.

6. Einfamilienhaus

Nur für ein vermietetes Einfamilienhaus nach der Definition des Mietspiegels aktiv. Ein Reihenhaus zählt nur bei eigenem Eingang, Garten zur alleinigen Nutzung und Abgeschlossenheit zum Nachbarobjekt. Die Tabellenwerte gelten sinngemäß; eine Überschreitung der jeweiligen Spanne ist zulässig.

7. Einordnung innerhalb der Mietspanne

Wohnwertsteigernde und wohnwertmindernde Merkmale bestimmen die Einordnung innerhalb der veröffentlichten Spanne. Die Spannenmitte ist eine rechnerische Orientierung; der Mietspiegel veröffentlicht keinen eigenen Mittelwert.

Ergebnis: Orientierung zur ortsüblichen Vergleichsmiete

Hinweise: Der Rechner ermittelt eine Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten, Stellplatz- oder Garagenentgelte und Schönheitsreparaturen nach dem einfachen Mietspiegel der Stadt Hückelhoven. Da ausschließlich Spannen veröffentlicht sind, ist die angezeigte Spannenmitte kein amtlicher Mittelwert.

Für einfache Wohnlagen, Wohnungen ohne Heizung und ohne Bad/WC, Wohneinheiten unter 20 m² und Baualters- beziehungsweise Modernisierungsjahre ab 2023 nennt die Quelle keinen automatisierbaren Tabellenansatz. Schwankungen außerhalb der Tabelle von −15 % bis +15 % können laut Mietspiegel plausibel sein, werden aber nicht automatisch aufgeschlagen.

Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich ist der Mietspiegel der Stadt Hückelhoven, Stand 10.12.2025.


Mietspiegel Hückelhoven 2025: Wie wählen Sie die richtige Mietspanne?

Der Mietspiegel Hückelhoven 2025 weist keinen einzelnen Vergleichsmietwert aus, sondern Spannen nach Baualter, Größe, Ausstattung und Wohnlage. Der Rechner zeigt deshalb Unterwert, rechnerische Mitte und Oberwert getrennt. Die Mitte ist eine Orientierung und kein zusätzlich veröffentlichter Tabellenwert.

Welche Datengrundlage verwendet Hückelhoven?

Die Ausgabe ist ein einfacher Mietspiegel nach § 558c BGB mit Stand 10. Dezember 2025. Der 2023 neu aufgestellte Mietspiegel wurde anhand des Verbraucherpreisindex fortgeschrieben. Seine Ausgangserhebung umfasste 1.107 gültige Datensätze von Mieter- und Vermieterseite; der neue Betrachtungszeitraum reicht bis 30. September 2025.

Erfasst werden freifinanzierte beziehungsweise nicht öffentlich geförderte Wohnungen. Die Werte sind Nettokaltmieten ohne Betriebskosten, Schönheitsreparaturen sowie Stellplatz- oder Garagenentgelte. Möblierte, untervermietete, selbst genutzte oder als Dienstwohnung verwendete Objekte gehören unter anderem nicht zur Datengrundlage.

Wie ist die Tabelle gegliedert?

Fünf Baualtersklassen reichen von vor 1967 bis 2012 bis 2022. Hinzu kommen vier Größenfelder, zwei Ausstattungsstufen und mittlere oder gute Wohnlage. Daraus ergeben sich 80 veröffentlichte Spannen. Ausstattung B verlangt mehrere besondere Qualitätsmerkmale; ein einzelnes gutes Detail genügt nicht.

Für 75 Quadratmeter, Baujahr 1990, Ausstattung A und mittlere Lage reicht die Spanne beispielsweise von 5,10 bis 6,90 Euro pro Quadratmeter. Die rein rechnerische Mitte beträgt 6,00 Euro.

Was gilt für kleine oder genau 90 Quadratmeter große Wohnungen?

Kleinwohnungen unter 35 Quadratmetern nutzen die Spalte „um 40 Quadratmeter“ und erhalten je nach Fläche 20 oder 30 Prozent Zuschlag. Unter 20 Quadratmetern fehlt eine Datengrundlage. Bei exakt 90 Quadratmetern lässt die gedruckte Staffel eine sprachliche Lücke zwischen 89,99 und „über 90“ offen. Der Rechner ordnet diesen Grenzfall transparent dem größeren Feld zu.

Welche Sonderregeln können das Ergebnis verändern?

Fehlt entweder Heizung oder Bad beziehungsweise WC, nennt die Quelle mindestens 1,50 Euro Abschlag je Quadratmeter. Fehlt beides, wird mangels eindeutiger Gesamtregel nichts geschätzt. Vermietete Einfamilienhäuser können die Tabelle sinngemäß mit einem regelmäßig genannten Zuschlag von 10 Prozent nutzen. Umfassend modernisierte Wohnungen dürfen nur dann nach dem Maßnahmenjahr eingeordnet werden, wenn sie den Standard der höheren Baualtersklasse erreichen.

Warum berechnet der Rechner keine einfache Wohnlage?

Für die einfache Wohnlage beschreibt die Broschüre zwar typische Nachteile, veröffentlicht aber weder ein Tabellenfeld noch einen bezifferten Abschlag. Eine automatische Zahl wäre daher unbelegt. Auch die erwähnten Marktschwankungen von bis zu 15 Prozent außerhalb der Spannen sind keine Pauschalkorrektur. Sie hängen von nicht erfassten Merkmalen und dem konkreten Einzelfall ab; das Rechnerergebnis allein entscheidet nicht über die zulässige Miete.

Quelle: Mietspiegel der Stadt Hückelhoven für nicht öffentlich geförderte Wohnungen, Stand 10.12.2025.

Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.

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