Kirchheimer Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2024 · gültig 01.12.2024–30.11.2026
1. Wohnung
Anwendbar auf nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser mit 25 bis 150 m² Wohnfläche, fertiggestellt bis einschließlich 2024.
2. Sanierung und Modernisierung
Nur vom Vermieter veranlasste Maßnahmen seit 2010 berücksichtigen. Voll- und Teilmodernisierung sind nur bei Baujahren vor 1990 anrechenbar.
3. Ausstattung und Beschaffenheit
Ausstattung nur berücksichtigen, wenn sie vom Vermieter gestellt wurde.
Sanitärausstattung ab 4 von 8 Merkmalen: +3 %
Wohnungs- und Gebäudemerkmale
Fußbodenbelag nur eine Einstufung
Weitere Ausstattung
4. Adresse und Wohnlage
Eine veröffentlichte Adresse setzt und sperrt alle elf adressabhängigen Lagekriterien. Bei unbekannten Adressen kann die Einordnung manuell erfolgen; es werden keine Werte geschätzt.
Adressabhängige Lagekriterien Distanzen als Luftlinie
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Kirchheim unter Teck.
Die Zweidrittel-Spanne beträgt ±19 %. Der aktuelle Mietspiegel gilt bis 30.11.2026; eine Neuerstellung ist laut Zweckverband zum 01.12.2026 vorgesehen. Die Adresse übernimmt ausschließlich amtlich veröffentlichte Lagewerte.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quelle: Qualifizierter Mietspiegel 2024 des Zweckverbands „Gemeinsamer Gutachterausschuss im Landkreis Esslingen“.
Mietspiegel Kirchheim unter Teck 2024: Wie werden Prozentpunkte verrechnet?
Der Mietspiegel Kirchheim unter Teck 2024 beginnt mit einer kommunalen Basismiete nach Wohnfläche und Baujahr. Prozentuale Zu- und Abschläge für Modernisierung, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage passen diesen Wert an. Berechnet wird die monatliche Nettomiete ohne Betriebskosten, Stellplatzentgelt sowie Möblierungs- und Untermietzuschläge.
Ist der Kirchheimer Mietspiegel qualifiziert?
Ja, der gemeinsame Mietspiegel des Zweckverbands ist nach § 558d BGB qualifiziert. Die beteiligten Interessenvertretungen haben ihn am 27. September 2024 anerkannt. Er gilt vom 1. Dezember 2024 bis 30. November 2026. Für Dezember 2026 ist eine Neuerstellung angekündigt; bis zu deren Veröffentlichung bleibt die bezeichnete Ausgabe maßgeblich.
Erfasst sind nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser mit 25 bis 150 Quadratmetern. Nicht unmittelbar anwendbar ist die Broschüre beispielsweise auf überwiegend möblierten oder nicht abgeschlossenen Wohnraum, Einzelzimmer, Heime und nur vorübergehend vermietete Wohnungen.
Wie wird die Basismiete ausgewählt?
Für Kirchheim gilt eine eigene Tabelle mit 132 Basismieten: zwölf Größenklassen treffen auf elf Baujahresklassen. Die Werte reichen von 7,46 Euro je Quadratmeter für 70 bis unter 80 Quadratmeter und Baujahr 1946 bis 1963 bis 16,35 Euro für kleine Neubauwohnungen. Tabellen anderer Mitgliedskommunen dürfen nicht auf Kirchheim übertragen werden.
Alle zutreffenden Merkmale werden danach als Prozentpunkte saldiert. Eine Vollsanierung seit 2010 kann bei einem Baujahr vor 1990 +10 Prozent bringen, eine Teilmodernisierung +5 Prozent. Für alte Wohnungen ohne Modernisierung seit 2010 sind je nach Baujahr −5 oder −8 Prozent vorgesehen. Weitere Werte betreffen etwa Sanitär, Boden, Balkon, Einbauküche, Heizung und Fahrradraum.
Welche Rolle spielt die genaue Adresse?
Die Adresse ordnet elf veröffentlichte Lagekriterien zu. Kurze Wege zu Spielplatz, Kita oder öffentlichem Verkehr können aufwerten; große Entfernungen, Straßen- oder Schienenlärm können abwerten. Eine unbekannte Anschrift darf nicht anhand benachbarter Häuser geschätzt werden. Dann müssen die tatsächlichen Merkmale einzeln geprüft werden.
Wie entstehen Mittelwert und Mietspanne?
Der prozentuale Korrekturbetrag wird zuerst auf Cent gerundet und dann zur Basismiete addiert. Im amtlichen Beispiel führen 84 Quadratmeter, Baujahr 1979 sowie +18 und −7 Prozentpunkte von 7,94 auf 8,81 Euro je Quadratmeter. Das sind 740,04 Euro monatlich.
Die Zweidrittelspanne beträgt ±19 Prozent. Sie beschreibt die Streuung vergleichbarer Wohnungen. Ein Wert innerhalb der Spanne ist nicht allein deshalb rechtlich zulässig; konkrete Wohnwertmerkmale und die gesetzlichen Voraussetzungen einer Mietänderung bleiben entscheidend.
Monatsgrenzen werden dabei erst aus den noch nicht centgerundeten Quadratmetergrenzen gebildet und anschließend auf Cent gerundet. Diese Reihenfolge kann kleine Differenzen gegenüber einer Überschlagsrechnung erklären.
Quelle: Qualifizierter Mietspiegel 2024 des Gemeinsamen Gutachterausschusses im Landkreis Esslingen.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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