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Rheiner Mietspiegelrechner

Qualifizierter Mietspiegel · fortgeschrieben zum 01.07.2026

1. Wohnung und Geltungsbereich

Wohnungen unter 25 m² wurden amtlich nicht ausgewertet.
Originalerrichtungsjahr; für Baujahre vor 1900 sind Einzelangaben zu Ausstattung und Modernisierung nötig.

2. Lagewert bestimmen

Die Gebietsgrenzen zeigt die amtliche Übersicht auf den Seiten 11 und 12 der Mietspiegelbroschüre. Der Lagewert wirkt amtlich nur bei Baujahren ab 1960.

Wohnumfeld, Infrastruktur, Bebauung, Grünflächen und Immissionen nennt der Mietspiegel nur qualitativ. Sie verändern den Rechenwert daher nicht automatisch.

3. Ausstattung

Allgemeine Wohnungsausstattung

Energetische Einrichtungen, Heizung und Warmwasser

Fenster, Böden und Sanitäranlagen

4. Modernisierung und Energieausweis

Ab Baujahr 1960 ist der Energieausweis kein Formelmerkmal.

Jahr der letzten Maßnahme

Die Zeitgruppen sind unverändert aus dem Mietspiegel übernommen. Nicht aufgeführte oder ältere Maßnahmen erhalten 0 Punkte.

Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)

Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Rheine.

Die Regressionsfunktionen beruhen auf der Neuerhebung 2024 und werden mit dem amtlichen Indexfaktor 1,044 zum 01.07.2026 fortgeschrieben. Die angezeigte Genauigkeit von ±2,0 % ist die veröffentlichte mittlere Prognose bei 5 % Irrtumswahrscheinlichkeit; sie ist keine frei wählbare Mietspanne.

Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel Rheine 2026 und amtliche Fortschreibungsdokumentation 2026.


Mietspiegel Rheine 2026: Wie funktionieren Regressionsformel und Lagewert?

Der Mietspiegel Rheine 2026 verwendet keine klassische Tabelle aus Baualters- und Größenklassen. Zwei wissenschaftlich ermittelte Formeln verbinden Baujahr, Wohnfläche, Gebäudeart, Ausstattung und Modernisierung. Bei Wohnungen ab Baujahr 1960 kommt außerdem ein zonaler Lagewert hinzu.

Welche Grundlage hat der Rheiner Mietspiegel?

Die zum 1. Juli 2026 fortgeschriebene Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel gemäß § 558d BGB. Die Stadt passte die 2024 ermittelten Regressionsformeln mit dem Verbraucherpreisindex um 4,4 Prozent an. Deshalb steht am Ende beider Formeln der Indexfaktor 1,044.

Der Mietspiegel gilt für nicht preisgebundene Wohnungen ab 25 Quadratmetern. Unter anderem Wohnungen ohne eigenes WC, Kellergeschosswohnungen, möblierter oder preisgebundener Wohnraum, Heime, Dienstwohnungen sowie bestimmte Kurzzeit-, Staffel- und Zeitmietverhältnisse sind nicht unmittelbar erfasst.

Warum gibt es zwei Berechnungsformeln?

Für Baujahre bis 1959 nutzt das Modell Baujahr, Fläche, Ausstattung und Modernisierung. Ein vorhandener Energieausweis erhöht den Wert innerhalb der Formel um 0,9219 Euro pro Quadratmeter. Ab Baujahr 1960 ersetzt der zonale Lagewert diese Abfrage. Wohnungen ab 2020 erhalten zusätzlich einen Baujahresfaktor von 1,10.

Auch die Gebäudeart wirkt als Multiplikator. Er reicht von 1,00 für ein Mehrfamilienhaus bis 1,24 für ein freistehendes Einfamilienhaus ab Baujahr 1960.

Ein amtliches Beispiel für Baujahr 1938, 80 Quadratmeter, acht Ausstattungs- und 5,75 Modernisierungspunkte ergibt nach Fortschreibung 5,71 Euro pro Quadratmeter.

Wie werden Ausstattung und Modernisierung bewertet?

Ausstattungsmerkmale erhalten positive oder negative Punkte. Dazu zählen unter anderem Balkon, Böden, Heizung, Fenster und Sanitärausstattung. Wer nicht jedes Detail erfassen möchte, kann den veröffentlichten mittleren Baujahresstandard verwenden. Für Baujahre vor 1900 gibt es keinen solchen Standardwert.

Modernisierungen werden nach Maßnahme und Zeitraum bepunktet. Wärmedämmung, Fenster, Heizung, Sanitär, Böden und Elektroinstallation fließen unterschiedlich stark ein. Auch hier stellt der Mietspiegel alternativ mittlere Modernisierungswerte nach Baualtersklasse bereit.

Wie wird die Wohnlage bestimmt?

Für Wohnungen ab 1960 zählt der zonale Bodenrichtwert zum Stichtag 1. Januar 2024. Die Broschüre veröffentlicht 63 Richtwertgebiete mit Lagewerten von 75 bis 500 Euro pro Quadratmeter. Da kein Anschriftenverzeichnis existiert, muss das Gebiet anhand der amtlichen Karten ausgewählt werden. Besondere Mikrolagen bleiben mangels bezifferter Werte eine qualitative Prüfung.

Was bedeutet der Genauigkeitsbereich?

Die Regressionsfunktionen besitzen laut Broschüre eine mittlere Prognosegenauigkeit von ±2,0 Prozent bei fünf Prozent Irrtumswahrscheinlichkeit. Der Rechner zeigt diesen Bereich, behandelt ihn aber nicht als frei wählbare Mietspanne. Für den Standardfall Baujahr 1986, 95 Quadratmeter und Lagewert 350 Euro ergeben sich 6,59 Euro pro Quadratmeter und ein Genauigkeitsbereich von 6,46 bis 6,72 Euro.

Quellen: Qualifizierter Mietspiegel für nicht preisgebundene Wohnungen in Rheine zum 1. Juli 2026 und Dokumentation zum qualifizierten Mietspiegel Rheine 2026.

Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.

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