Siegburger Mietspiegelrechner
Qualifizierter Mietspiegel 2025 · gültig vom 01.01.2025 bis 31.12.2026
1. Wohnung
Berechenbar sind 25 bis 140 m² und Baujahre bis 2024. Nicht anwendbar ist der Mietspiegel insbesondere auf selbst genutztes Eigentum, preisgebundenen Wohnraum, Wohnheime, soziale Einrichtungen, verbilligt überlassenen, überwiegend möblierten, gewerblich oder nur vorübergehend genutzten sowie nicht abgeschlossenen Wohnraum.
2. Adresse und Wohnlage
Die automatische Zuordnung nutzt das amtliche Straßenverzeichnis mit 9.915 konkreten Gebäudeadressen. Für nicht aufgeführte oder inzwischen geänderte Adressen sind die amtlichen Lagekriterien manuell zu prüfen.
3. Modernisierung
4. Allgemeine Wohnungsausstattung
Nur vom Vermieter gestellte Merkmale auswählen. Die Punktsumme bestimmt automatisch die Stufe: unter 2 Punkte −4 %, 2 bis 5 Punkte ±0 %, über 5 Punkte +4 %.
5. Küche, Fußböden und Sanitär
Vom Vermieter gestellte Einbauküche
Ab mindestens vier der sieben Kriterien beträgt der Zuschlag +7 %.
Fußböden
Sanitäre Ausstattung
Ergebnis: ortsübliche Vergleichsmiete (Nettokaltmiete)
Hinweise: Der Rechner ermittelt die durchschnittliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Nebenkosten nach dem Berechnungsschema des Mietspiegels der Stadt Siegburg.
Die individuelle ortsübliche Vergleichsmiete liegt regelmäßig innerhalb der statistischen Zweidrittel-Spanne von ±19 %. Abweichungen vom Mittelwert sind zu begründen. Nicht signifikant bewertete Merkmale werden nicht mit erfundenen Rechenwerten berücksichtigt.
Alle Angaben ohne Gewähr; Quellen: Qualifizierter Mietspiegel 2025, Dokumentation der Fortschreibung und amtliches Straßenverzeichnis.
Mietspiegel Siegburg 2025: Wie entstehen Basiswert, Zuschläge und Wohnlage?
Der Mietspiegel Siegburg 2025 verbindet 126 Basismieten mit prozentualen Wohnwertmerkmalen. Wohnfläche und Baujahr liefern den Ausgangswert. Modernisierung, Ausstattung, Küche, Sanitär und die konkrete Adresse verändern ihn anschließend nach einem einheitlichen Rechenschema.
Welchen Stand hat der Siegburger Mietspiegel?
Die vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2026 geltende Ausgabe ist ein qualifizierter Mietspiegel gemäß § 558d BGB. Sie schreibt den 2023 neu erstellten Mietspiegel anhand einer repräsentativen Stichprobe fort. Das Basismietniveau stieg dabei einheitlich um 3,41 Prozent; Modell und Wohnwertmerkmale blieben erhalten.
Der Anwendungsbereich umfasst nicht preisgebundene Mietwohnungen und vermietete Häuser mit 25 bis 140 Quadratmetern. Selbst genutztes Eigentum, preisgebundener Wohnraum, Wohnheime und weitere besondere Wohnformen sind ausgeschlossen oder wurden nicht unmittelbar erfasst. Berechnet wird die Nettomiete ohne Betriebs-, Stellplatz-, Küchen- und Möblierungskosten.
Wie wird die Basis-Nettomiete bestimmt?
Vierzehn Flächenklassen und neun Baualtersklassen ergeben 126 Felder. Die Tabelle bildet Wohnungen mittleren Standards und mittlerer Lage ab. Für eine 84 Quadratmeter große Wohnung aus dem Jahr 1980 beträgt die Basis beispielsweise 8,23 Euro pro Quadratmeter.
Ein einzelnes Feld weist einen dokumentierten Quellenkonflikt auf: Für 30 bis unter 35 Quadratmeter und Baujahr 2006 bis 2013 nennt die Broschüre 11,54 Euro. Fortschreibungsdokumentation und amtlich verlinkter Rechner stimmen dagegen mit 11,56 Euro überein. Der Rechner verwendet den doppelt bestätigten Wert von 11,56 Euro.
Welche Merkmale verändern den Grundwert?
Alle Korrekturen werden als Prozentpunkte addiert. Eine Vollsanierung kann 14 Prozent Zuschlag auslösen, fehlende Modernisierung bei älteren Gebäuden 6 Prozent Abschlag. Ein Punktesystem ordnet die allgemeine Ausstattung als einfach, durchschnittlich oder gehoben ein. Einbauküche, einfache Böden und fünf Sanitärmerkmale ergänzen das Modell.
Warum ist die Adresse so wichtig?
Die Adresse liefert zwei getrennte Lagewerte. Eine Entfernung von höchstens 250 Metern zum Nogenter Platz 10 bringt 11 Prozent Zuschlag. Die Mikrolage kann zusätzlich minus 3, null oder plus 3 Prozent auslösen. Der Rechner gleicht Straße und Hausnummer mit dem amtlichen Adressbestand ab; unbekannte Anschriften bleiben ein manueller Prüffall.
Wie wird aus Prozentpunkten eine Vergleichsmiete?
Die Basis wird mit der gesamten Punktedifferenz multipliziert; der Korrekturbetrag wird vor der Addition auf Cent gerundet. Im amtlichen Beispiel ergeben plus 13 Prozent aus 8,23 Euro zunächst 1,07 Euro und damit 9,30 Euro pro Quadratmeter. Die statistische Zwei-Drittel-Spanne liegt bei plus oder minus 19 Prozent. Abweichungen müssen begründet werden und erlauben keine automatische rechtliche Schlussfolgerung.
Quellen: Qualifizierter Mietspiegel der Kreisstadt Siegburg 2025 und Dokumentation der Fortschreibung 2025.
Die Informationen auf unserer Website dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine rechtliche Beratung, die auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten ist. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Rechtslage durch neue Gesetze und Urteile jederzeit ändern kann.
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